Unsere Ex-First-Lady will alle digitalen Zweifel über ihre einstige Würde beseitigen lassen. Dabei gehören Zweifel doch erstens zur Meinungsbildung und zweitens zu einer modernen Demokratie dazu. Aber unbedingter Glaube an das Hehre und Gute müssen natürlich zweifelsfrei erkennbar sein. Deshalb darf auch Google nicht vorschlagen, den Suchbegriff „Bettina Wulff“ um „Rotlicht“ zu ergänzen. Jedenfalls will Bettina Wulff dies verhindern und klagt nun gegen Google. Den Prozessauftakt hatte man verschieben lassen, bis das Bundesverfassungsgericht in einem ähnlich gelagerten Fall entschied (mehr dazu im Heise Newsticker).
Jeder darf das finden, wie er oder sie es möchte, meine Einschätzung: kleingeistig, retro und undemokratisch … achja, und realitäts- und technikfern.
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