Im abgelaufenen Geschäftsquartal konnte Apple mehr Gewinn verbuchen als Google Umsatz. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 44,7 Prozent. Fast 45 Cent jedes Euro, den man für ein Apple-Produkt ausgibt, werden als Gewinn verbucht. Irgendwas läuft da verkehrt, oder?
„Zu viel Erfolg für Apple?“ weiterlesen …
Bei aller Innovationskraft ist Apple letztlich ein erstaunlich konservatives Unternehmen. Der Konservatismus verankert das Unternehmen im Jetzt, ermöglicht seine Erfolge, bildet aber auch seine Schattenseiten. Schauen wir uns die Befunde einmal an.
„Apple ist stockkonservativ“ weiterlesen …

Ein großer Mann will, dass die Welt sich an ihn erinnert. So wie er es will, dass sie sich an ihn erinnert. Er erzählt seine Erinnerungen. Dieser alte Mann ist J. Edgar Hoover, legendärer Chef des FBI. Jungen Agenten diktiert er seine Vergangenheit in die Schreibmaschine. Irgendwann in den 1970ern. Der Film spielt damit auf drei Zeitebenen:
„Kinotipp: „J. Edgar“, ein fast schon intimes Drama“ weiterlesen …
Unser Bundespräsident hat keine „Kreditaffäre“, sondern eine Glaubwürdigkeitsaffäre oder Integritätsaffäre. Es geht nicht um das, was er tat, sondern darum, was er für ein Mensch ist. Darin sind sich inzwischen fast alle einig: Ihm fehlen die Würde, die Integrität und Glaubwürdigkeit und inzwischen auch das persönliche Prestige, um das Amt des Bundespräsidenten auszufüllen. Aber selbst wenn er jetzt zurücktritt, wird er das Amt weiter beschädigen.
„Die Probleme unseres Bundeswulff“ weiterlesen …
PowerPoint und Keynote und all die anderen Präsentationsprogramme fordern, dass man vor einer Präsentation seine Gedanken fest vorstrukturiert. Damit fordern sie einen einseitigen Redefluss und eignen sich nicht für Dialoge oder gar Kooperationen. Mit ein wenig mehr Flexibilität würden die Programme ihre Hauptnachteile gegenüber klassischen Overhead-Folien verlieren.
„Gedanken für Präsentationsprogramme“ weiterlesen …
„Leute, die wissen, wovon sie reden, brauchen PowerPoint nicht.“
Steve Jobs (Biographie, W. Isaacson, S. 396)
Der Umkehrschluss ist zulässig.
„Zitat des Tages“ weiterlesen …

Gerade zum ersten Mal seit Jahren eine Talkshow geschaut – bis zum unwürdigen Ende. Einig waren sich alle: Es wäre durchaus wünschenswert, wenn Christian Wulff die Größe hätte, als Bundespräsident zurückzutreten. Aber an dieser Sendung zeigt sich auch gut, wie eine gute Talkshow funktionieren kann, und warum ich solche Sendungen meist verabscheue.
„Christian, wann gehst du?“ weiterlesen …
„Jonathan Zittrain bedauert den Tod des PC“, titelt der Heise Newsticker und stellt die schwarz-weißen Argumente zusammen. PCs sind besser, weil offener und von allen flexibel zu nutzen. Tablets und Smartphones sind schlechter, weil geschlossene Systeme und von wenigen Anbietern kontrolliert. Man könnte es auch so sagen: Fortschritt macht Angst. Einige der Argumente sind auch völlig verdreht und lassen die Qualifizierung des Autors für den Beitrag fragwürdig erscheinen.
„Schon wieder Trauer“ weiterlesen …

Zu Ende jedes Jahres stellt sich die Frage: Welches Thema soll mein nächster Kalender haben? Da sich 2011 die Todesfälle häuften, die mir nahegingen, war das grobe Thema schnell gefunden. Doch wie lassen sich Elizabeth Taylor, Steve Jobs, Loriot, Georg Kreisler, Peter Alexander, Sidney Lumet, Peter Falk, u.v.a. in einem einzigen Kalender würdigen? Fairerweise muss man sagen, dass es sich bei den meisten um Todesfälle im reifen Alter handelt, die zwar nicht schockieren, dennoch aber berühren. Ich habe mich letztlich dazu entschieden, mir eine Person herauszugreifen und diese ganz besonders zu würdigen.
„Kalender 2012: Georg Kreisler“ weiterlesen …

Das ist typisch Hollywood: Grooooße Bauklötzer, aber wenig zu sagen. Dabei wird in „New Year’s Eve“ (Happy New Year) von Garry Marshall gar nicht so wenig gesprochen. Aber dennoch ist der Film erstaunlich belanglos. Die Wärme und Gefühle und das Wohl-Fühlen wird von den zuvielen Geschichten schier erdrückt. Dafür können die letzten Minuten (die besten des Films) zwar nicht entschädigen, eröffnen aber eine interessanten Blick auf den Film.
„Hetero New Year“ weiterlesen …
Natürlich nehmen wir die eigene Zeit immer als etwas ganz besonderes wahr. Aber wenn man den historischen Vergleich wagt, ist unsere Zeit bemerkenswert ruhig. Jörg Friedrich ist dem Mythos von der zunehmenden Komplexität nachgegangen. Trotz aller Simplifikationen hat er offenbar Recht und ein mächtiges Instrument zum Gegensteuern benannt: die Vereinfachung. Diese wird allerdings gern übersehen, und deshalb kommt uns alles immer komplexer und komplizierter und verwirrender vor. Zeit für etwas Ruhe.