Quo vadis, eBook

Meine jüngste Statistik für „User – Interface – Design“ zeigt, dass rund 23 Prozent aller Verkäufe 2015 als eBook erfolgt sind. Aber offenbar ist das entgegen aller Trends.

Laut dem Börsenverein des deutschen Buchhandels lag der eBook-Anteil in den ersten drei Quartalen 2015 bei 5,3 Prozent. In den USA beispielsweise wird ein Anteil von über 20 Prozent vermeldet.

Der Versuch einer statistischen Spurensuche.

Quo vadis, eBook

Gedanken zur User Experience von Windows 10

Microsofts Entscheidung, nur ein Betriebssystem für alle Gerätetypen anzubieten, stieß auf eine gehörige Portion Skepsis. Handy, Tablets, Laptops und Desktop-PCs laufen alle mit der selben Windows-Version, nur die Bedienung unterscheidet sich. Mit Windows 8 begann das Betriebssystem-Abenteuer, mit Windows 10 wurde es dem Vernehmen nach zur alltagstauglichen Reife geführt. Da mir endlich ein plausibler Anwendungsfall präsentiert wurde, setze ich mich mit diesem Ansatz einmal – wenn auch theoretisch – auseinander.

Mir geht es dabei vorwiegend um die User Experience als Gesamterlebnis eines Gerätes, das in verschiedenen Nutzungssituationen verwendet wird. Diese User Experience kann allenfalls als Indikator für Kaufbereitschaft gesehen werden, sagt letztlich aber nicht unbedingt etwas über den Erfolg am Markt aus.

Gedanken zur User Experience von Windows 10

Kalender 2016: Popkulturelle Bilder – Images, Symbole, Icons des 20. Jahrhunderts

Und wieder steht ein neues Jahr vor der Tür. Ein Jahr, dem die Nummer 2016 zugeordnet wurde. Heuer ist es  ein sehr farbenfroher Kalender geworden. Beim Stolpern über alte Fundstücke schlich sich ein Gedanke aus dem Hinterkopf nach vorne: Warum nicht einen Kalender mit Bildern machen, die beim Betrachter ebenfalls Erinnerungen oder Gedanken auslösen können … und falls nicht, wenigstens hübsch und interessant anzuschauen sind. Dass solch ein Unterfangen immer zweischneidig ausgehen kann, habe ich diesmal wörtlich genommen und mit den Formen und Farben experimentiert.

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Kalender 2016: Popkulturelle Bilder – Images, Symbole, Icons des 20. Jahrhunderts

5 Mythen über das Texte-Schreiben

Das Veröffentlichen von Texten im Internet ist ein beliebter Weg, Aufmerksamkeit zu generieren. Das liegt an der scheinbaren Einfachheit:

Diesen Annahmen liegt eine scheinbar plausible Logik zugrunde:

  1. Ich habe einen tollen Text erstellt.
  2. Durch einen „Zauber“ wird dieser sehr, sehr bekannt und von sehr vielen gelesen.
  3. All die vielen Leser finden den Text toll und damit auch mich als Autor bzw. das Unternehmen, für den dieser Text erstellt wurde.

Die Logik ist so falsch nicht, denn schließlich gibt es solche Fälle tatsächlich. Dass jedoch nur einem kleinen Teil aller produzierten und veröffentlichten Texte ein Erfolg vergönnt ist, wird gern vernachlässigt. Es gibt keine Garantie für einen Erfolg – man kann nur seine Chancen verbessern:

  • durch Masse: möglichst viel publizieren, um die statistische Wahrscheinlichkeit von Erfolg zu erhöhen
  • oder Klasse: möglichst gut publizieren, um die Qualitäts-„Gatekeeper“ zu überwinden.

5 Mythen über das Texte-Schreiben

SEO – „Schnelleinstieg“ in 500 Seiten

Wenn die Inhaber einer SEO-Agentur ein Buch über SEO veröffentlichen, befürchtet man eine „Wir sind die besten, heuert uns an“-getriebene Beschreibung. Doch Andre Alpar, Markus Koczy und Maik Metzen von AKM3 widerstehen der Marketingversuchung und legen ein lesenswertes, umfangreiches Ratgeberbuch vor. Es eignet sich vor allem gut als Einstieg, Überblick über die vielen Facetten des Themas „Suchmaschinenoptimierung“ und gibt viele nützliche Denkanregungen. Wie der Titel „SEO – Strategie, Taktik und Technik“  verspricht, werden genau diese Bereiche ausführlich beschrieben.

Die Hintergründe und Funktionsweisen von Suchmaschinen – allen voran Google mit einem Marktanteil in Europa von über 90% – liefern ein gutes Verständnis für die beschriebenen Maßnahmen. Im Prinzip beschreibt das Buch alles, was man wissen muss, um erfolgreich in einer Suchmaschine gefunden zu werden. Die Crux ist natürlich die Umsetzung für die eigene Webseite – dabei trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Dabei wendet sich das Buch vorwiegend an Unternehmen, die Webshops oder Content-Webseiten betreiben; private Einpersonen-Webseiten werden nur wenige Anregungen im nötigen Umfang umsetzen können.

SEO – „Schnelleinstieg“ in 500 Seiten

Neues Buch „User Interface Design“

Zugegeben, in den vergangenen Monaten war es recht ruhig in meinem Teil des Internet. Das liegt vor allem daran, dass ich mal wieder ein Buch verfasst habe – mein bisher umfangreichstes. 380 wunderschön gedruckte Seiten sind es geworden (Latex sei Dank). Eine ausführliche Vorstellung und Leseprobe gibt es auf axin: User Interface Design.

In dem Buch stelle ich vor allem die Herangehensweise und Hilfsmittel vor, um eine gute Usability oder Gebrauchstauglichkeit auf Webseiten und in der Software-Entwicklung zu erreichen. Dadurch enthält es zahlreiche Aspekte von Projektmanagement und zur geeigneten Anforderungserfassung.

Die beliebte Frage „Soll ich das wirklich lesen?“ lässt sich pauschal nicht beantworten (auch wenn ein „Ja“ auf der Zunge liegt;-) Das Buch soll helfen, in einem Team, Unternehmen und bei den direkt und indirekt Verantwortlichen das richtige Mindset zu bilden, eine gemeinsame Sprache über Abteilungsgrenzen hinweg zu sprechen und mit geeigneten Erwartungen das Thema „Usability“ anzugehen. Praktische Hinweise zu allen Projektphasen runden die Darstellung ab, und zahlreiche Checklisten fassen das Wesentliche jeweils zusammen. Neues Buch „User Interface Design“

Warum niemand den Mythos „Female Commerce“ benötigt

Der E-Commerce ist im wirtschaftlichen Mainstream angekommen und sucht nach seiner Perfektionierung. Es ist an der Zeit, seinen Webshop perfekt auf die Zielgruppe abzustimmen. Ja, es stimmt, auch Frauen kaufen online ein – doch diese brauchen ein ganz eigenes Einkaufserlebnis: nämlich den Female Commerce.

Unter dem Schlagwort „Female Commerce“ wird – gefühlt – alles zusammengefasst, was dazu führt, dass aus Internetnutzerinnen konsumfreudige Online-Shopperinnen werden. Doch das Schlagwort vom „Female Commerce“ und die abgeleiteten Schlussfolgerungen setzen am falschen Ende an und sind letztlich auch nichts anderes als kommerzialisierter Sexismus. Warum niemand den Mythos „Female Commerce“ benötigt

Pünktlich zum Jahresende – ein neuer Kalender

Das kommende Jahr steht für mich ganz im Zeichen der Erfindungen und deren gesellschaftlicher und kultureller Auswirkungen. Anlass war das Buch „How we Got to Now“ von Steven Johnson. Ihm gelingen in seinen Büchern inspirierende Verbindungen zwischen anekdotischer Historie, Faktenwissen und Analysen. Unterhaltsam, vielschichtig und anregend ist dieses Buch mein persönliches „Sachbuch 2014“. Es wirft einen überraschenden Blick auf unsere Welt und auf deren vielfältige und teilweise unbekannten Ursprünge und die Verflechtungen von Technik, Kultur und Innovation. Der Untertitel lautet „Sechs Erfindungen, die unsere moderne Welt hervorbrachten“, und er stellt Glas, Kälte, Klang, Sauberkeit, Zeit und Licht ausführlich vor.

Jedes Kalenderblatt greift einen oder mehrere Aspekte auf und skizziert die dargestellten Verflechtungen.

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Lust auf das Buch bekommen? Amazon: How We Got to Now: Six Innovations That Made the Modern World

Ich wünsche allen ein fröhliches, erfolgreiches und inspirierendes Jahr 2015.

Pünktlich zum Jahresende – ein neuer Kalender

Studienarbeiten schreiben

Aus den semesterlangen Erfahrungen im Hausarbeiten-Schreiben habe ich einen kompakten Ratgeber zum Schreiben von Studienarbeiten destilliert. Die Kurzfassung erschien vor einiger Zeit in der UniGlobale – dies hier ist die ausführlichere Version mit noch mehr Tipps und Hinweisen.

Von der Idee zur fertigen Studienarbeit. Der kompakte Ratgeber für das Schreiben von Hausarbeiten im Studium.

In regelmäßigen Abständen wird verlangt, dass du dein Wissen in schriftlicher Form unter Beweis stellst. Hausarbeiten, Essays und andere schriftliche Ausarbeitungen gehören zum studentischen Alltag. Sie zeigen dir und den Dozenten nicht nur, dass du etwas gelernt hast. Sie sind auch eine wichtige Übung für die Abschlussarbeit am Studienende. Ob Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit – du musst deine Werkzeuge sicher beherrschen, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst.

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Die Mac-Geschichte phasenweise verstehen

Warum hat Apple mit Lisa und Macintosh und Newton zunächst Flops produziert? Warum wurden diese Produkte später so erfolgreich, zum Teil in anderer Gestalt? Was sagt das über das iPad und andere Tablets aus?

Im Nachhinein lassen sich viele Entwicklungen gut und kompetent erklären. Wenn man mittendrin steckt, fällt das schwer und ist meist nur Raten. Doch wie schon Annie in Zak McKracken wusste: „Das Wissen über unsere Vergangenheit bringt uns eine bessere Zukunft.“ Untersuchungen von Gesetzmäßigkeiten aus der Vergangenheit helfen, aktuelle Vorgänge besser zu verstehen. Wendet man sie auf andere als die untersuchten Gegenstände an, dann erscheinen bestimmte Phänomene plötzlich plausibel. Die Mac-Geschichte phasenweise verstehen

Nicht schon wieder Jugendschutz

Der Heise-Newsticker meldet: Jugendschützer fordern vorinstallierte Porno- und Jugendschutz-Filter für den Internet-Zugang. „Ein erster entsprechender Entwurf spricht sich dafür aus, dass Anbieter von Telemedien sowie Blogger oder Forenbetreiber ihre Webseiten in eine der beiden Altersstufen ,ab 12‘ oder ,ab 18‘ einordnen.“

Und überhaupt – wie schon lange bekannt – muss das Internet viel strenger kontrolliert und reglementiert werden! Ich forderte ja bereits 2010 eine allumfassende FSK-Kennzeichnng für Internet, Bücher, CDs, Kalender und alles andere. Übrigens: Bedeutet diese Regelung, dass Blogs für (und/oder von) Kindern nicht gekennzeichnet sind? Bedeutet das, dass alle Blogs ohne Kennzeichnung für Kinder geeignet sind? Nein, denn die Erfahrung wird zeigen, dass auch jede Menge nicht gekennzeichnete Blogs nicht für Kinder und/oder Jugendliche geeignet sind, weshalb alle ungekennzeichneten Blogs automatisch verdächtig sind. Nicht schon wieder Jugendschutz

Sind Fragen rufschädigend? [Update]

Der BGH hatte bereits voriges Jahr entschieden, dass rufschädigende Auto-Ersetzungen nicht hinnehmbar seien. Soweit ich das zwar nachvollziehen kann, habe ich doch Sorge, was als „rufschädigend“ gelten kann und somit klagewürdig ist. Nun wurde entschieden, dass Google bestimmte Einträge auch löschen muss. Sind Fragen rufschädigend? [Update]