Category Archives: Hintergründe
„Jonathan Zittrain bedauert den Tod des PC“, titelt der Heise Newsticker und stellt die schwarz-weißen Argumente zusammen. PCs sind besser, weil offener und von allen flexibel zu nutzen. Tablets und Smartphones sind schlechter, weil geschlossene Systeme und von wenigen Anbietern kontrolliert. Man könnte es auch so sagen: Fortschritt macht Angst. Einige der Argumente sind auch völlig verdreht und lassen die Qualifizierung des Autors für den Beitrag fragwürdig erscheinen.
„Schon wieder Trauer“ weiterlesen …

Ein kluges Buch ist Christian Stöcker mit „Nerd Attack“ gelungen. Wie jedes kluge Buch ist es auch ein politisches Buch. Wie viele kluge Bücher hat es einen falschen Titel.
„Die Nerds im Mainstream“ weiterlesen …
Immer wieder gerät man an Zeitgenossen, denen bestimmte Elemente des Phänomens „Internet“ nicht geläufig sind. Häufig hilft es, anhand einer Analogie die Beziehungen und Funktionen zu beschreiben. Hier der Versuch, es mit einer Haus-Metapher zu erläutern.
„Was ist das Internet? (eine Allegorie)“ weiterlesen …

Wie beim Thema AppStore dargestellt, ist die verwendete Software zwar wichtig, aber für den Erfolg entscheidend ist das Schaffen einer Plattform. Als eine der populärsten Plattformen haben sich das Internet und der iTunes-Store erwiesen. Von diesen hat der AppStore gelernt.
„Die Macht der Plattform“ weiterlesen …

iTunes ist über die Jahre von einer schlanken und überzeugenden Musikverwaltung und -abspiel-Software zu einem Koloss angewachsen. Die einen beklagen die dabei verlorene Eleganz und Schlichtheit (sowie Geschwindigkeit und Kompaktheit). Die anderen finden es gut, dass sie alles an einem Ort erledigen können. Bei iPad und iPhone sind allerdings einige iTunes-Aufgaben auf verschiedene Apps verteilt. Das bringt zum Überlegen, wie eine sinnvolle Zukunft für das iTunes-Universum aussehen könnte.
„iTunes-Visionen [Update]“ weiterlesen …

Für ihre Macintosh-Computer hat Apple einen App-Store angekündigt. Für die Mobilgeräte iPod touch, iPhone und iPad existiert ein solcher seit längerem erfolgreich. Das neue MacOS X („Lion“) für Computer soll sich zahlreiche Technologien und Ideen bei iOS (dem System für die Mobilgeräte) ausborgen. Seit Jahren ist der iTunes Store auf Macintosh-Computern, Windows-Computern und auf Mobil-Geräten erfolgreich. Nicht ganz so erfolgreich, aber ordentlich läuft der Film- und TV-Store über iTunes. iTunes ist eines der beliebtesten Programme für Windows-Computer. All diese Vorausbemerkungen sind nötig, um zu verstehen, was als logischer Schritt folgt: Ein App-Store für Computer, und zwar nicht nur für Mac, sondern auch für Windows-Computer. Das argumentiert jedenfalls Daniel Eran Dilger (wie immer lesenswert!)
„Ein App-Store für Computer [Update]“ weiterlesen …
Im Zusammenhang mit der Flash-auf-iOS-Geräten-Debatte wird ständig vom Internet gesprochen. Aber was ist „das Internet“ überhaupt. Offenbar gehen die Meinungen darüber auseinander. Landläufig ist das Internet das, was im Browser zu sehen ist. Techniker wissen: Das Internet ist einfach die Möglichkeit, mehrere Rechner bzw. Rechnernetze miteinander zu verbinden.
„Was ist das Internet?“ weiterlesen …

Bei der Arbeit am Computer muss ich mit Fenstern arbeiten. Es gibt gute Gründe, seine Fenster sinnvoll auf dem virtuellen Schreibtisch zu verteilen. Effizienz ist einer davon. Weniger Stress am Ende der Arbeit wäre ein zweiter.
Gerade im Bereich des Multitasking können ein gut eingerichteter virtueller Schreibtisch sowie die passende Arbeitsstrategie effizienzsteigernd wirken.
„Virtuelle Fenster im Griff“ weiterlesen …

Für zwei Jahrzehnte war Word der Marktführer bei den Textverarbeitungen. Es kann so viel, dass es sich selbst bald obsolet macht. Denn zahlreiche Lösungen sind wesentlich fokussierter und effizienter als der Textkoloss. Die steigende Bedeutung des Internet und die sinkende Bedeutung von zu bedruckenden Seiten tragen das Übrige bei. Word wird vielleicht nicht allzu bald sterben, aber doch deutlich an seiner jetzigen Macht verlieren.
„Word stirbt“ weiterlesen …
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In Ergänzung zu einem früheren Eintrag muss ich noch einmal betonen: Das iPad ist kein Computer, und wer es nach den Maßstäben eines Computers misst, ist selbst schuld. Das iPad ist ein großer iPod, es ist ein Internet-Gerät, es ist ein PDA – aber kein Computer. Dazu ist zu klären, was Computer eigentlich sind, was das iPad tatsächlich kann, und warum geschlossene Systeme tatsächlich nötig sind.
„Das iPad ist kein Computer (II)“ weiterlesen …

Jahrhundertelang waren Buchstaben die wesentlichen Speicher von Informationen. Seit etwa 50 Jahren sind es Bits und Bytes. Alles ist computerisiert. Doch digitale Datenuniversen haben drei große Nachteile:
„Daten für die Ewigkeit“ weiterlesen …