Gedicht: A Ballad Without Serious Purpose

There was a kingdom, old and bright
The men on road were for a bride.
To King‘s castle all they went,
To all directions the King had sent.

Tom arrived at day‘s decline.
The men were waiting in a line
Twirling towards the palace‘s gate
The King‘s daughter for to meet.

The Princess had to marry soon.
The problem was: there was no groom.
The King had invited all the boys
To the Princess for her choice.

They one by one were introduced
To the Princess, who them all refused.
Then finally, Tom got his chance
To win her heart and start romance.

“Tempting lady, hardly can myself I tame,
Thy beauty puts the prettiest to shame,
Thy grace degrades Venus‘ fame,
Thee I loved since I heard thy name.”

“To love is such an easy word
Too often it to me occured.
Tell me quick another prove
To explain thy unique love.”

“Theefor I‘ve wandered far and travelled wide,
Theefor I‘ve neglected heritage and pride,
Theefor I‘ve slaughtered dragons and forced ghouls
To wait in line among the other fools.”

“True, a fool is what thou are, that‘s true.
Thou can‘t make me love a man like thou
Through just telling what thou‘ve done.
Turn away! Who‘s the next one?”

Als AAC (für iTunes/iPod) herunterladen: A Ballad without serious purpose.

Deutsche Übertragung:
Ballade ohne ernsthafte Absichten

In einem Königreich so würdig alt
Die Männer auf der Suche nach ner Braut
Pilgerten zum Königsschlosse hin,
Denn der König hatte gesandt nach ihn’.

Tom kam zur Abendstunde an,
In einer Reihe warteten die Mann’,
Und kamen so dem Schlosse näher,
Wo die Prinzess nach ihn’ spähte.

Heiraten sollte das Fräulein bald,
Weshalb’s ein’ Bräutigam zu finden galt.
All die Männer waren hergebeten,
Um vor die Prinzessin hinzutreten.

Einer nach dem andern wurd vorgestellt,
Doch der Prinzessin waren alle vergällt.
Endlich trat dann Tom zum Thron,
Und wähnte sie erobert schon.

„Holde Dame, ich kann kaum an mich halten,
Deine Schönheit lässt jedes Feuer erkalten,
Deine Anmut lässt jeden Venus vergessen,
Seit’ Jahren bin ich auf dich versessen.“

„Das ist schön dahergesagt,
Schon viele haben mich mit Worten geplagt,
Bring mir einen tieferen Beweis,
Dass du dich meiner würdig erweist.“

„Für dich reiste ich weit und eroberte die Ferne.
Für dich vergaß ich Herkunft und mein Erbe.
Für dich schlug ich Drachen und bezwang Monster gar,
Um nun hier zu stehen wie ein Narr.“

„Ein Narr ist was du bist, wohl wahr.
Du glaubst, du kommst meinem Herzen nah,
Indem du prahlst, was du getan?
Ach, geh weg! Wer ist jetzt dran?“

Als AAC (für iTunes/iPod) herunterladen: Ballade ohne ernsthaften Anspruch.

Alexander Florin: Alexander Florinein Kind der 70er • studierter Anglist/Amerikanist und Mediävist (M.A.) • wohnhaft in Berlin • Betreiber dieses Blogs zanjero.de • mehr über Alexanders Schaffen: www.axin.de ||  bei Google+ || auf Twitter folgen

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