Grim Fandango (1998)

In Lucas-Adventures kann man eigentlich nicht sterben. Wenn man aber bei Spielbeginn bereits tot ist, haut ja wieder alles hin. Manny Calavera ist tot, sein Job ist es, den toten Seelen die richtige Fahrkarte zu verkaufen. Aber er wurde reingelegt und muss nun die Verschwörung aufdecken.

Eine skurrile Reise durch das Reich der Toten beginnt. Vier Jahre ist er unterwegs und wird von einem seltsamen orangen Wesen namens Glottis begleitet. Vier Jahre lang sucht er Meche, die Frau, die ihm die Erlösung bringen könnte.

Die epischen Ausmaße, die die Packung verspricht, sind nicht gelogen. Zahlreiche bizarre Nebenfiguren begegnen Manny auf seiner Reise. Eine Vielzahl grandioser Schauplätze (stellenweise erinnern sie an den skurrilen Tim Burton) will erkundet werden, aber das ist mit der blöden Tastatur-Steuerung sehr ungemütlich. Denn wir müssen den 3D-Manny mit den Cursortasten durch die Hintergründe navigieren. Dazu erklingt stimmungsvolle Jazzmusik.

Meine Wertung: •••••••ooo (tolle Grafik und Musik und schräges Ambiente, aber Steuerung nervt)

Komplettlösung: Online-Version der Tentakelvilla

2014 erschien eine remastered Edition von »Grim Fandango«.

Als episch-atmosphärischen Film kann man »Grim Fandango« bei YouTube genießen, falls man keine Lust auf Selber-Spielen hat:

Alexander Florin: Alexander Florinein Kind der 70er • studierter Anglist/Amerikanist und Mediävist (M.A.) • wohnhaft in Berlin • Betreiber dieses Blogs zanjero.de • mehr über Alexanders Schaffen: www.axin.de ||  bei Google+ || auf Twitter folgen

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