Flucht von Monkey Island (2000)

Zurück von der Hochzeitsreise müssen wir uns erstens unser Heim zurückerobern und zweitens Elaine im Wahlkampf gegen einen ominösen Schleimer beistehen.

Auf Jambalaya Island besiegen wir den unbesiegbaren Marco im Riff-Springen, kehren in einem Restaurant namens „Planet Threepwood“ ein und können uns an der Vergnüglichkeit des Piratendaseins so richtig erfreuen. Später lernen wir dann in der Schule, wie schlimm doch die Piraten sind, und es gelingt uns tatsächlich auch noch, auf Monkey Island zu landen und den Affenprinzen im Monkey Kombat zu besiegen. Gute Chancen also, auch dieses Mal den widerwärtigen LeChuck, der natürlich hinter allem steckt, zu besiegen.

Wie bereits im dritten Teil ersteht ein komplettes Universum abgedrehter Charaktere und Schauplätze vor uns. Jede Menge kleiner Begebenheiten und Begegnungen sorgen für vergnügliche Stunden.

Schon wieder hat Guybrush ein neues Aussehen erhalten, diesmal kommt er in 3D daher. Das sieht auch ganz gut aus, aber die Steuerung nervt, müssen wir ihn doch jetzt mit den Cursor-Tasten durch die sehr statischen Hintergründe navigieren. Dabei bleibt er öfter hängen, als uns lieb ist, und das frustriert häufig mehr als die (zum Teil zu heftigen) Rätsel. Oft sind wir auch damit beschäftigt, umständlich durch mehrere Hintergründe hindurchzunavigieren, um an einen anderen Ort zu gelangen. Und einige Rätsel sind mit der Tasten-Steuerung nur höchst unfair zu lösen (sollten sie etwa die Spieler länger an den Monitoren halten?). Dafür ist die Musik wieder gelungen.

Meine Wertung: •••••••ooo (die Steuerung nervt, und der Monkey Combat ist zu umständlich)

Komplettlösung: ; Online-Version der Tentakelvilla

Entweder selber spielen oder sich diesen Spiel-Mitschnitt reinziehen:

Alexander Florin: Alexander Florinein Kind der 70er • studierter Anglist/Amerikanist und Mediävist (M.A.) • wohnhaft in Berlin • Betreiber dieses Blogs zanjero.de • mehr über Alexanders Schaffen: www.axin.de ||  bei Google+ || auf Twitter folgen

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