
Ein kluges Buch ist Christian Stöcker mit „Nerd Attack“ gelungen. Wie jedes kluge Buch ist es auch ein politisches Buch. Wie viele kluge Bücher hat es einen falschen Titel.
„Die Nerds im Mainstream“ weiterlesen …

Ein kluges Buch ist Christian Stöcker mit „Nerd Attack“ gelungen. Wie jedes kluge Buch ist es auch ein politisches Buch. Wie viele kluge Bücher hat es einen falschen Titel.
„Die Nerds im Mainstream“ weiterlesen …

Die Gedanken sind frei. Die Meinungsäußerung auch. Aber wenn man wagt, Israel zu kritisieren, wird die verbale Keule rausgeholt und drauflosgeprügelt. Da ist es sehr angenehm, wenn ein Autor besonnen die Argumente zusammenträgt. Dass dieser Autor selbst Jude ist, gibt dem Buch noch etwas mehr Gewicht.
„Kürzlich gelesen: Israels Irrweg (2010)“ weiterlesen …

Ich tat mir die englische Fassung an. Wie bei „Land der Wunder“ gibt es einen starken ersten Teil, nach dem es bergab geht. Angewidert von den Schulbüchern, die ihre Wahrheiten ex kathedra verkündigen und Schüler damit eher abschrecken als interessieren, wollte Bill Bryson ein Kompendium zusammenstellen, das Lehre und Unterhaltung miteinander verbindet.
„Kürzlich gelesen: Eine kurze Geschichte von fast allem (2003)“ weiterlesen …

Ein begnadeter Stilist, sei Klonovsky, bescheinigt Jürgen von der Lippe dem Autoren. Das steht auf dem Klappentext und auch sonst überall. Nunja, einige Sätze sind wirklich fein gedrechselt, einige Wortbildungen und Formulieren entbehren tatsächlich nicht einer gewissen Finesse und lassen den Willen zum interessanten Umgang mit der deutschen Sprache erkennen. Auf der Negativ-Seite ist zu vermerken, dass ich immer noch nicht weiß, was dieses Buch ist.
„Kürzlich gelesen: Land der Wunder (2003)“ weiterlesen …

„Florins Buch ist, wenngleich auch kein vollständig gelungener, so doch ein brauchbarer Ansatz für eine systematische Untersuchung der Computerdarstellung im Film. Es liefert einen ersten, ausbaufähigen methodischen Ansatz, schlägt eine grobe Systematik der Film-Computer vor und zeigt – auch wenn der Autor es nicht beabsichtigt – Möglichkeiten für eine Einordnung seiner und ähnlicher Arbeiten in den Diskurs über den »Computer als Medium«. Stefan Höltgen: Die Filmlogik der Logik-Maschine. Alexanders Florins Untersuchung über „Computer im Kino“. (Rezension über: Alexander Florin: Computer im Kino. Die narrative Funktion von Computern in us-amerikanischen Filmen. Nordersted: Books on Demand 2009.)
In: IASLonline [12.04.2011] Dass zumindest im deutschsprachigen Raum bislang keine ähnlich umfangreiche systematische Abhandlung zum Thema vorliegt, sondern jetzt erst als Magisterarbeit reüssiert, lässt über die vorangegangenen Kritikpunkte beinahe hinwegsehen.“ Das urteilt Stefan Höltgen über mein Buch „Computer im Kino“.
„Rezension: Computer im Kino“ weiterlesen …
Armistead Maupin hat seinem „Stadtgeschichten“-Zyklus, der in den 1970ern begann, eine frische Nachfolgerin gegönnt. „Mary Ann in Autumn“ greift die zahlreichen Erzählstränge auf, führt sie weiter und gewinnt ihnen neue Seiten ab. Drei Dinge fallen bereits auf den ersten Seiten auf:
„Neue Stadtgeschichten“ weiterlesen …
Ich wurde um eine Rezension gebeten … hier ist sie:Laut Freud ist ein Witz die „Auflösung einer gespannten Erwartung in nichts“. Dieser Definition entspricht auch dieses Buch, allerdings nicht im positiven Sinn. Ich gebe es zu: Ich habe nur das erste Drittel gelesen, ab der dritten Geschichte war es eine Qual. Die Erzählstimme nervt in ihrer erkennbaren Redigierung und Sprachglättung der Geschichten. Das fällt vor allem bei den Geschichten aus Jungsperspektive auf. Die Geschichten sind fad, unspektakulär und irrelevant. Jedenfalls wirken sie so durch die Sprache, die eben nicht die der Originalstimmen ist.
„Belanglos [Update]“ weiterlesen …
Steven Johnson hat ein neues Buch geschrieben, und dieses Video illustriert seine Kernideen. Can’wait to read it myself.

Casting-Shows füllen nicht nur das Fernsehprogramm, sondern auch zahlreiche private Unterhaltungen. Dass solche Sendungen einen eher zynischen Anspruch haben und „Realität“ nicht als Bewertungsmaßstab taugt, ist den Machern, Teilnehmern und dem Publikum bewusst. Aus diesem scheinbaren Widerspruch speist sich allerdings die Faszination solcher „Shows“, die eher nach den Prinzipien einer thematisch fokussierten Seifenoper angelegt sind.
„Das Trauma nach dem Casting [Update]“ weiterlesen …
eine technische BetrachtungWie wir dahin kamen, wo wir sind:
208 Seiten, 14,90 Euro
„Der Apple-Faktor, Band I“ weiterlesen …
Ein kleiner SammelbandWas ist Literatur? — Was ist Kunst? — Medien jenseits von Buchdruck und Fernsehen — Wenn Reden über Literatur zum Ereignis wird — Probleme einer Gedichtübersetzung — Wittenwilers „Ring“und Usability — Tragödien der Glaubwürdigkeit — Was ist narrative Funktion?
160 Seiten, 9,90 Euro
„Fragen an die Literatur“ weiterlesen …
InhaltsverzeichnisEinleitung
Der Bomber fliegt weiter auf Russland [Fußnote 1] zu. Es wird nicht mehr lang dauern, bis er seine gefährliche Fracht abwirft. Major Kong und seine Crew trotzen technischen Widrigkeiten und sind zuversichtlich, auch die kommenden Hindernisse zu überwinden. Derweil erörtern Präsident Muffley und der Pentagon-Krisenstab im „War Room“ ihre Optionen. Alle wissen, dass ein erfolgreicher Bombenabwurf die nukleare Katastrophe auslöst, denn die „Doomsday Machine“ würde einen solchen Angriff mit der kalten und gnadenlosen Präzision ihres Elektronengehirns vergelten:
„Computer im Kino: Erstes Kapitel“ weiterlesen …