Category Archives: Lichtspiele

Ein großer Mann will, dass die Welt sich an ihn erinnert. So wie er es will, dass sie sich an ihn erinnert. Er erzählt seine Erinnerungen. Dieser alte Mann ist J. Edgar Hoover, legendärer Chef des FBI. Jungen Agenten diktiert er seine Vergangenheit in die Schreibmaschine. Irgendwann in den 1970ern. Der Film spielt damit auf drei Zeitebenen:
„Kinotipp: „J. Edgar“, ein fast schon intimes Drama“ weiterlesen …

Das ist typisch Hollywood: Grooooße Bauklötzer, aber wenig zu sagen. Dabei wird in „New Year’s Eve“ (Happy New Year) von Garry Marshall gar nicht so wenig gesprochen. Aber dennoch ist der Film erstaunlich belanglos. Die Wärme und Gefühle und das Wohl-Fühlen wird von den zuvielen Geschichten schier erdrückt. Dafür können die letzten Minuten (die besten des Films) zwar nicht entschädigen, eröffnen aber eine interessanten Blick auf den Film.
„Hetero New Year“ weiterlesen …

Jetzt wird „Spider Man“ schon auf Kabel 1 verramscht, und dabei fällt mir etwas auf: Amerikanische Superhelden sind ziemlich arme Kreaturen. Ihr Zweck, ihre Lebensaufgabe besteht immer nur darin, irgendetwas zu beschützen.
„Was tun Helden?“ weiterlesen …

In Ergänzung zu meinem langen Beitrag über Orson Welles ist mir gerade noch ein Phänomen aufgefallen. Die Verquickung von medialer und realer Persönlichkeit.
„Orson Welles (Nachtrag): Aus Freude am Spaß“ weiterlesen …

Gerade bei Amazon entdeckt: Orson Welles’ „Falstaff / Chimes at Midnight“ ist jetzt regulär auf DVD erschienen, zwar als UK-Import, aber immerhin …
„„Chimes at Midnight“ auf DVD“ weiterlesen …

Gerade aus dem Kino zurück, und ich muss „Rapunzel“ wirklich empfehlen. Nicht, weil es ein Disney-Zeichentrickfilm ist (und ich ne Schwäche für Disney-Zeichentrickfilme habe … die ist weitestgehend überstanden), sondern weil es einfach ein richtig bezaubernd schöner, witzig flotter und in jeder Hinsicht sehenswerter Film ist.
„Von Rapunzel umgarnt“ weiterlesen …

Frisch auf DVD erschienen, leider ohne den „Umweg“ über die großen Leinwände ist Vincenzo Natalis vierter Film. Seine bisherigen Filme (der klaustrophobisch und dramatisch dichte „Cube“, der locker-fröhliche „Nothing“ und der verrätselt thrillerige „Cypher“) ließen Großes erwarten, und er hat die Erwartung übertroffen, allerdings anders als erwartet.
Amazon-Link: Splice – Das Genexperiment (DVD)
„Filmtipp: „Splice““ weiterlesen …
Im Sommer wäre Orson Welles 95 geworden. Im Oktober war sein 25. Todestag. Im Radio, im Theater und im Kino hinterließ Welles seine Spuren.
(Kurz- bzw. Textfassung meiner Quasi-Dokumentation)
„Der Medienprofi“ weiterlesen …
Demnächst erscheint Orson Welles’ Verfilmung von Kafkas „Der Prozess“ endlich in einer würdigen Fassung auf DVD. Beim Betrachten des Films entstanden bei mir Assoziationen an einen anderen Film. Anthony Perkins erinnert stellenweise in seiner Darstellung, Physiognomie, in seinen Bewegungen und seiner theatralen Inszenierung („Over-Acting“ oder übertriebene Darstellung beschreiben es wohl schlecht, denn der Effekt war vermutlich beabsichtigt) an Jack Skellington.
„Josef K. und Jack Skellington“ weiterlesen …

Im Sommer wäre Orson Welles 95 Jahre alt geworden. Anfang Oktober wäre sein 25. Todestag. Genügend Anlass, sich mit der spannendsten Figur der Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts eingehender zu beschäftigen. Dazu schreibe ich an einem Artikel, und dabei fällt mir auf, wie unvollkommen, die Sprache ist, diesem Mann gerecht zu werden. Also habe ich mich hingesetzt, und diese kleine Quasi-Dokumentation kompiliert.
„Orson Welles“ weiterlesen …

„Batman The Dark Knight“ ist nicht mein Favorit unter den Batman-Filmen. Alle Figuren werden an die Schwelle einer unfairen Entscheidung getrieben … Das nervt. Der beste Batman ist und bleibt für mich „Batman returns“ mit Michelle Pfeiffer als Catwoman, Danny de Vito als Pinguin und Christopher Walken als Max Schreck. Die drei haben Charisma! Da sind die Figuren gebrochen und interessant.
„Beobachtung: Batman“ weiterlesen …

Gerade aus dem Kino zurück. Endlich kommt „Orson Welles und ich“ auf die Leinwand. Ich will den Film gar nicht zerreden, daher nur ein paar Beobachtungen.
„Me and Orson Welles (2008)“ weiterlesen …