Sam’n Max: Hit the Road (1993)

Einfach herrlich schräg diese Freelance-Police, die sich LucasArts-Grafiker Steve Purcell da ausgedacht hat. Polizeihund Sam und sein karnickeliger Gefährte Sam müssen Trixie und Bigfoot Bruno, die entführt wurden, wiederfinden.

Ihre Reise führt sie quer durch die USA. Wer sich ein wenig auskennt, wird viele Orte in ihrer Überzeichnung wiedererkennen. Die Liste der kulturellen Zitate ist schier endlos.

Wir steuern Max durch die knallig-farbige Comic-Welt, die nicht ganz so schräg wie beim Tentakeltag ist, und sein weißer Kollege Sam folgt ihm und erledigt so manchen Job für uns. Zu behaupten, dass die beiden sich stets politisch korrekt benähmen, wäre eine Lüge. Auch hier passt wieder alles zusammen: die Grafik, die Animationen, die Stimmen und die Musik. Das ergibt eine herrlich burleske Atmosphäre, die an die Marx-Brothers erinnert.

Übrigens ist man den beiden auch begegnet, wenn man dieses Adventure nie spielte. Ihr Erfinder Steve Purcell, der zahlreiche Hintergründe für andere Lucas-Adventures zeichnete, hat sie in so ziemlich jedem Spiel untergebracht. Die Comics, auf denen das Spiel basiert, sind allerdings nur schwer und gegen gutes Geld zu bekommen. Die Arbeit am Nachfolger in 3D stellte LucasArts im März 2004 ein.

Meine Wertung: ••••••••oo (abgefahrenes Comic-Abenteuer)

Komplettlösung: Online-Version der Tentakelvilla

Das Intro auf YouTube macht Lust auf das ganze Spiel:

Alexander Florin: Alexander Florinein Kind der 70er • studierter Anglist/Amerikanist und Mediävist (M.A.) • wohnhaft in Berlin • Betreiber dieses Blogs zanjero.de • mehr über Alexanders Schaffen: www.axin.de ||  bei Google+ || auf Twitter folgen

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